Sonntag, 14. November 2010

drakensberge / Lesotho!






Sooo...
auch ich hab jetzt mal zeit gefunden einige news zu posten!(obwohls stressig ist:))
Die fotos von waterfall boven habt ihr ja sicher gesehen und einen guten eindruck bekommen
wie es dort so aussieht! Nach den zwei wochen in waterfall gings dann weiter zum mt. everest/ eagle
mountain! auch dort war die landschaft ziemlich gewaltig und wir kletterten in einem natur
reservoir was immer ziemlich cool ist weil dann mal eine herde pferde oder oryx vorbei kommt!
das beste erlebnis waren aber die straussenvögel die eine weile mit uns campierten!
KLettern in everest war ziemlich überhängend und absolute maximalkraft! wir alle kamen ziemlich auf
die welt als wir die selben schwierigkeitsgrade klettern wollten! aber es war gut nach einiger zeit
gewöhnt man sich auch daran und es ist toll an so verschiedenen orten zu klettern!
in everest traffen wir auch weder auf unseren alten fahrer henry der ziemlich genau dort um die ecke
wohnt(3 stunden fahrt) Leider ging die zeit in everest exterm schnell um und wir verliessen es nach einigen tagen bereits
wieder. ich finde es schade, dass wir immer nur einige tage zeit haben an einer kletterdestination, man findet nie wirklich
Zeit eine kletterroute auszuarbeiten. es hat auch vorteile denn der raue sandstein zerstört einem die finger innert 2
tagen total! Wir zogen also weiter in die Drakensberge.... wandern.... ich war nur mässig begeistert vom wandern aber es ist
halt auch ein teil von hot rock einige touristenattraktionen zu sehen. Die drakensberge waren dann aber trotzdem sehr
eindrücklich und eingebettet in eine wunderschöne landschaft! die übrigens auch schnee hat! Die ganze szene war fast ein wenig
wie in der schweiz ausser, dass die berge irgndwie ganz andere markante gipfel haben. Leontien, santi und ich verbrachten
unsere tage in den drakensberge mit chillen, fischen und fantastischem Essen! Weil alle hot rocker in den bergen verteilt
waren, kochte jeder für sich. Argentinien, holland und schweiz kochten aber füreinander und wir hatten das wohl beste essen seit
dorothy! ich kochte übrigens röschti, zwiebelnsauce und "bratwurst" für die anderen zwei... sie waren begeistert:)
Am letzten abend aber kochten wir aber "united". Am letzten tag löste ein tagespatent zum fischen und fischte den ganzen tag
erfolglos... was sonst?!:) Es hatte aber von dem Hotel aus eine Fischzucht in die wir nicht ganz legal eindrangen und über den
elektrischen zaun fischten! HA! ERFOLG GARANTIERT! zuerst fischten wir im grossen fischbecken in dem die Regenbogenforellen
über einen halben Meter waren(KEINE Fischerlüge!) unser Silk riss dann aber 2 mal und wir gingen zu den kleineren forellen über!
dort erwischte mich aber der elektrische zaun was meinen Jagdinstinkt weitere Motivation verschaffte! Dann kam aber der moment
der belohnung! eine wunderbare regenbogenforelle! Nach über einer stunde fischen in der Fischzucht wurde es dann aber doch zeit
zu gehen mit leider nur 1ner forelle:) PS: mein hausrezept olivenöl,zwiebeln, kräuter und oliven war fantastisch und erinnert
mich wie gutes essen wir zu hause haben! geniesst es! weil ich es sehr vermisse...

Unser nächstes Reiseziel war dann Lesotho! In lesotho hatte ich das erste mal wieder das gefühl, dass wir in afrika sind!
Die bashoto bevölkerung ist ein spezielles völkchen! sämtliche städte in lesotho sind über 1000 Höhenmeter und darum tragen
fast alle Decken. Diese leute sehen sehr schön aus mit ihren farbenen decken und es wird mit einer eisernen brosche/sicherheitsnadel
zusammengehalten. Das einzige stück das überhaupt nicht passt sind die weissen gummistiefel die sie fast alle tragen!
aber irgndwie gehört es halt zu dem land da die strassen hauptsächlich aus gestampftem lehm/dreck bestehen. Übrigens lesotho
hat mit swaziland eine der höchsten Aids raten von afrika! über 25% der gesamt bevölkerung ist infiziert mit dem HIV virus.
Im landesinneren gingen wir dann Pony reiten(ich konnte zwar kein unterschied zu einem pferd ausmachen aber sie sagten es seien ponys!)
Pony reiten tönt langweilig war aber ein wunderbares und auch lustiges abenteuer! Die landschaft durch die wir ritten war sehr schön
es war manchmal steinig und steil dann aber auch endlose graswiesen auf denen wir unseren Pony/Pferde richtig sporen geben konnten
hehehe das war eines der schönsten erlebnissen in lesotho.


Die leiden eines jungen reisenden:

Nach dem pony reiten hatten wir in der Lodge eine kleine diskussions runde über den verlauf der nächsten tage. Wir entschieden,
dass wir direkt nach Cape town fahren und eine "trad climbing" destination auslassen. An diesem abend erreichten uns aber einer der schwersten
ungewitter die ich in afrika erlebt habe. es regnete horizontal und die Blitze schlugen unmittelbar neben uns ein. somit waren wir gezwungen in der
bar zu bleiben bis um 12 uhr wobei man noch sagen muss, dass um 10 uhr der strom ausgeht! danach rannten wir in unsere leicht feuchten
zelte und versuchten so gut es geht zu schlafen bis um 7 uhr. manche von uns waren noch ein wenig verkatert als wir dann losfuhren zu
dem absolut schlimmsten "drive day ever". Wir fuhren also los und als wir die grenze zu südafrika erreichten, erwartete uns ein ungewitter. Ich hab euch
ja schon einige male die fenster situation geschildert, die wir im truck haben. Unser fensterproblem hat aber auch vorteile denn es regnet durch das
eine fenster herein und auf der anderen seite wieder heraus, da wir ja auf beiden seiten keine fenster haben! so um 15:00 fingen dann die probleme so richtig an
wir konnten ständig einen dieselgeruch im truckinneren ausmachen. Nach einem stop (natürlich im strömendem regen) bemerkte unser mechaniker, dass
der dieselschlauch angerissen ist und wir die letzte zeit diesel auf der strasse verteilten. In der nächsten grösseren stadt, konnten wir aber das problem
beheben nach (17:00)(immernoch regen). Die fahrt geht weiter und so um 20:00 fuhr der truck plötzlich nur noch etwa 50km/h und wir
fragten uns wieso wir plötzlich nur noch so langsam fahren. Der haken war, dass die scheibenwischer nicht mehr funktionieren und Richard
seinen kopf aus dem fenster hielt um bei regen etwas zu sehen. so erreichten wir also die nächste stadt um 21:00 uhr und bestellten uns pizza während unsere
mechaniker an den scheibenwischer bastelten. nach einer weitern stunde fuhren wir dann weiter! Wir wussten nun, dass es spät wird denn wir hatten immernoch 300 km
zu fahren. Zu dem regen wurde es auch noch bitterkalt + fahrtwind + regen was eine nicht so lustige kombination war! Wir versuchten
so gut es ging zu schlafen oder so etwas ähnliches bis wir dann umn 3 uhr morgens durchnässt, durchfroren und ziemlich gereizt in der lodge beim Storm river ankamen!
Ihr seht reisen mit Birt ist manchmal etwas vom wunderschönsten dann kann es aber auch ziemlich ungemütlich werden.


liebe grüsse und in 5 wochen bin ich dann schon wieder in der Schweiz:)! CHEERS!$





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